Die Vorteile von Zirkon als Gerüstwerkstoff.
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hohe Stabilität, lange Lebensdauer
> beste Gewebeverträglichkeit, biologisch neutral, allergiefrei
> optimale Ästhetik, keine schwarzen Verfärbungen an den Rändern
> zahnfarbene, lichtleitende Gerüste
> geringe Temperaturleitfähigkeit
> maximale Passgenauigkeit und Präzision
> konventionelle Zementierung ist möglich
> geeignet für alle Präparationen, universell einsetzbar.
Eine Veröffentlichung in der DZZ Ausgabe 4 / 2008 über eine In-vitro-Untersuchung bestätigt die Stabilität von Zirkoniumdioxid.
Zusammenfassung:
Diese In-vitro-Langzeit-Untersuchung beschreibt die Belastbarkeit
viergliedriger ZrO2 Seitenzahnbrücken mit zwei Brückengliedern.
Diese Studie bestätigt die ausreichende Bruchlast nach einer simmulierten
Tragedauer von 15 Monaten. Diese liegt bei dichtgesintertem Zirkoniumdioxid
bei mindestens 1260 N und bei vorgesintertem Material bei mindestens 904 N.
Bei dichtgesintertem Material ist der Bearbeitungsaufwand und damit die Herstellkosten
deutlich höher als bei vorgesinterten sogenannten Weißlingen. Deshalb
haben Gerüste aus vorgesintertem Zirkoniumdioxid das beste Preis-Leistungsverhältnis
und sind ausreichend klinisch stabil. Gerüstfrakturen treten mit <
1% sehr selten auf.
Für die keramischen Verblendmaterialien auf ZrO2 belegen
neueste Studien eine Bruchfestigkeit um ca. 850 N
( Quintessenz Zahntechnik 5 / 2008 ). Diese ist damit für Restaurationen
im Seitenzahngebiet ausreichend, geht man von einer durchschnittlichen Maximalbelastung
von 500 N bei Molaren und als Langzeitfestigkeit aus.
Das sogenannte Chipping – Abplatzen der Verblendkeramik ist weniger
ein Materialproblem sondern auf mangelnde okklusale Gestaltung und auf Fehlbelastungen
zurückzuführen, wie bei der Metallkeramik.
Eine sorgfältige, fachkundige Herstellung ist Grundlage für den Erfolg.
Wichtig bei der Gerüstgestaltung
ist eine optimale, anatomische Gestaltung und ein ausreichend dimensionierter
Querschnitt der Verbinder. Dies erreich man am sichersten durch die Modellation
der Gerüste aus lichthärtendem Kunststoff im Artikulator. Dabei
können die Platzverhältnisse und die funktionelle Gerüstgestaltung
optimiert werden
und die Gerüste unterstützen die Verblendkeramik optimal. Ein funktionales
Wachsup der Okklusion kann dabei zusätzlich hilfreich sein. Die virtuelle
Gestaltung der Gerüste am Computerbildschirm CAD/CAM stößt
hier an ihre Grenzen. Die Kunststoffgerüste werden mit einem Zirkographen
in vorgesintertes Weißlings-Zirkoniumdioxid übertragen. Dabei können
alle Formen umgesetzt werden. Die Gerüste werden optional zahnfarben
eingefärbt.
Danach folgt der Sinterprozess bei 1500 °C, durch den das Zirkoniumdioxid
seine überragende Festigkeit erhält.